SSB: Schreiben an Ratsmitglieder zum Generalintendantenvertrag

Pressemitteilung Stadtsportbund Bonn vom 27.06.2016

Icon of Schreiben Des SSB An Alle Ratsmitglieder 24-06-2016 Schreiben Des SSB An Alle Ratsmitglieder 24-06-2016 (250.4 KiB)
Schreiben an Ratsmitglieder zum Generalintendantenvertrag
Geplante Verlängerung des Generalintendantevertrages unverantwortlich

In einem persönlichen Brief an alle Stadtverordnete hat der Stadtsportbund Bonn am Wochenende noch einmal seine Gründe dargelegt, warum er die von derStadtverwaltung geplante Verlängerung des Generalintendantenvertrages bis 2023 vor Verabschiedung des Doppelhaushalts für 2017/18 für unverantwortlich hält. Vor der Ratssitzung am kommenden Donnerstag appelliert der SSB-Vorsitzende Michael Scharf an alle Ratsmitglieder, „in dieser für den Gesamtzusammenhalt und die Solidarität der Stadtgesellschaft so wichtigen Frage sich nicht angeblichen Sachzwängen oder einem politisch motiviertem Fraktionszwang zu beugen“.

Mit der Unterzeichnung des Generalintendantenvertrages würden rund 30 Prozent aller verfügbaren freien Leistungen der Bundesstadt Bonn und zusammen mit den entsprechenden vertraglichen Bindungen für das Beethovenorchester und das Kunstmuseum sogar rund 50 Prozent auf Jahre festgelegt. Das bedeute im Klartext, dass die restlichen 50 Prozent der freien Leistungen alle anderen bürgernahen Leistungen (Sportförderung, Bäder, OGS, freie Kultur, Bibliotheken, Musikschule, Bonn-Ausweis, Bonn-Info, Wohnraumversorgung etc.) umfassen würden und im Falle eines Nothaushaltes allein zur Disposition stünden, schreibt der SSB. Es gebe noch nicht einmal eine Klausel, die ermöglicht, dass im Falle eines Nothaushaltes auch der Intendantenvertrag angepasst werden könne.

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