PSB – Pressemitteilung 11-2012

PSB fordert schnelle und zukunftsfeste Entscheidung zur Bonner Bäderlandschaft
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Die Bürgerinitiative Pro-Sportstadt-Bonn fordert eine baldige zukunftsfeste Entscheidung zur Bonner Bäderlandschaft, entweder durch Erhalt und Sanierung aller Bonner Bäder (ohne Bürgerbeteiligung) oder konzeptionelle Neuordnung nach einer strukturierten Bürgerbeteiligung. Bis zu einer abschließenden Entscheidung in dieser Frage ist die Einsparvorgabe von 750.000€ p.a. im Entwurf des Doppelhaushaltes 2013/14 auszusetzen und der Bäderbetrieb uneingeschränkt sicherzustellen.

Alle zukünftigen Betriebskosteneinsparungen durch Effizienzverbesserungen, z.B. aufgrund von Sanierungsmassnahmen oder neuen Betriebsformen, sind zur Erweiterung des Investitionsvolumens zu nutzen. Die bisher in Haushalts- und Finanzplanung „gesetzte“ Obergrenze von 31 Mio € lehnen wir ab. Maßgeblicher Investitionsrahmen ist der im Bädergutachten „Adam“ sachbezogen ermittelte Wert von 48 Mio € Sanierungsbedarf.

Einen Affront gegen die 650.000 Nutzer (ohne Kinder unter 6 Jahren) der Bonner Bäder sieht PSB in der Tatsache, daß zeitgleich zu den Einsparplänen bei den Bädern die Transferleistungen an den Eigenbetrieb „Theater der Stadt Bonn“ ab 2012 um ca. 3,5 Mio € p.a. – bezogen auf den Durchschnittswert der Vorjahre 2010/2011- erhöht werden. Es kann nicht angehen, daß Oper und Schauspiel als größte Subventionsempfänger keinen realen Sparbeitrag leisten, sondern nach Haushaltsentwurf 2013/14 und mittelfristiger Finanzplanung bis 2017 um mehr als weitere 20 Mio € zulegen.

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