PSB – keine Auflösung

Auf der gemeinsamen Vollversammlung von Stadtsportbund Bonn und Pro Sportstadt Bonn am 23.09.2013 einigten sich die zahlreich erschienenen Vereinsvertreter auf ein „Ruhen“ der PSB-Aktivitäten.

Nach der Begrüßung durch PSB-Sprecher und SSB-Vorsitzenden Michael Scharf und der Begrüßung des Sport- und Bäderamtsleiters Martin Herkt, dankte Michael Scharf den drei SSB-Hauptämtlern für den reibungslosen Übergang und die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Danach ging es gleich um die Frage, „Wie gehts weiter mit der PSB?“ Die bisherigen Sprecher Christa Vostell, Michael Scharf und Rainer Wolff erklärten ihren Rücktritt vom Sprecheramt. Konsens war, dass eine personelle Zweigleisigkeit nicht im Interesse des Sports ist und man sich voll auf die Aufgaben im SSB konzentrieren wolle und müsse.

Die anschließenden Wortmeldungen zeigten, dass die Vereinsvertreter keinesfalls eine Auflösung von Pro Sportstadt Bonn anstrebten. So hat die Vereinsinitiative neben den großen Verdiensten innerhalb Bonns auch Strahlkraft auf Land und Bund gehabt. Der Markenname Pro Sportstadt Bonn müsse erhalten werden. Nichtzuletzt kann PSB ein Zugpferd für die Kommunalwahlen 2014 sein.

Michael Scharf fasste es dann zusammen: Alle Aktivitäten von Pro Sportstadt Bonn ruhen. Die Konzepte von Pro Sportstadt Bonn werden im Stadtsportbund weitergeführt, natürlich auch personell. Der Begriff Pro Sportstadt Bonn wird u.a. in der Vision 2030 weiterleben. Der Internetauftritt der PSB wird unter dem Dach des SSB als freie Diskussions- und Informationsplattform weitergeführt.

Anschließend berichtete der SSB-Vorstand über die ersten 118 Tage der Amtszeit und die bereits erfolgten Aktivitäten. Neben Gesprächen, die der SSB-Vorstand mit den Parteien geführt hat, hat sich auch ein wöchentlicher Abstimmungstermin mit dem Sport- und Bäderamt etabliert. Um die Bindung mit den Vereinen zu verbessern, werden zukünftig drei bis vier Versammlungen im Jahr stattfinden, um sich über die Themen des Bonner Sports auszutauschen und gemeinsam den Sport voranzubringen. Weitere Themen des Berichts umfassten Bürgerbefragungen, ein transparentes System für die Sanierung der Fussballplätze, das aktuelle Problem an der Engelsbachschule in Ippendorf, die Wertschätzung des Sports in Bonn insgesamt, die Solidarität der Vereine untereinander und Sitz/Stimme im Stadtsportbund.

Michael Scharf brachte zu Ausdruck, dass der SSB den Stellenwert und die Wertschätzung des Sports in Bonn kurzfristig an drei Punkten festmacht:

  1. Beteiligung und Information des SSB und damit der Vereine
  2. Fördermittelzusage für SSB/Vereine
  3. Auflage Sanierungsprogramm Sportstätten

Achim Dehnen erläuterte anschließend das zentrale Aktionsprogramm des SSB, das 7-Punkte-Programm.

  1. Sportförderrichtlinien/Sportfördermittelvertrag
  2. Vision 2030
  3. Mittelbedarf Sportförderung /SSB 2014+ HH 2015/2016
  4. Sanierungsprogramm Sportstätten/Bäder
    (Kataster zwingend notwendig, Ende 2014/Anfang 2015 sollte es fertig sein)
  5. Förderprogramm „Vereinseigen Anlagen“
  6. Kunstrasenplätze (SSB-Modell in Arbeit)
  7. Haus des Sports (SSB-Sportamt)

Zu den Punkten 3 und 6 wurde teils kontrovers diskutiert. Die diskutierten Problemfelder werden im SSB weiter erörtert und anschließend den Vereinen darüber berichtet.

Rainer Wolff berichtete über die Satzungskommission. Er hat die Leitung dort an Thomas Schaf abgegeben.

Im Punkt Verschiedenes hielt Rainer Wolff an Plädoyer für mehr Solidarität unter den Vereinen. Alleingänge sollten der Vergangenheit angehören, stattdessen müssten sich die Vereine solidarisch zeigen und im SSB die entsprechenden Projekte gemeinsam voranbringen. Außerdem richtete er die Bitte an die Vereine, weitere Ansprechpartner (Email) für die Information der Vereine durch den SSB zu benennen.

Nach gut zwei Stunden beendete Michael Scharf die Versammlung.

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